(Bosnien)
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Du akzeptierst nicht mein Lächeln,
meine Absicht und Hände
Du akzeptierst nicht meine Schritte,
meine ausgestreckte Hand
Du akzeptierst nicht mein Gedicht
Weiße Blumen
Das Erröten meiner Wangen verrät mich
Ich habe nichts außer Schlaflosigkeit
Oder vielleicht eine Maske zum Dahin- Verstecken!
Tausende von Laterne angezogene Fliegen sind da,
aber kein Stern
Hunderte Fischer sind unauffindbar
Der seinem Ende zuneigende Frühling
Wirft seinen Schatten auf das Fenster
Unsere Finger stellen eilig
Die Kerzen hinaus
Der ruhige Himmel,
von herumflitzenden Vögel durcheinandergebracht
der Regen weiß nicht,
wo er fallen soll!
Dich kennenzulernen
ist eine Form der Schöpfung
wir kommen und erwarten
etwas Neues von Dir
ein Zauber bewirkt eine neue Kraft,
aber anderseits:
das Leben ist eine Form des Verschwindens
wir verlassen Dich und erwarten
etwas Neues von Dir.
An die Erde
Ich wünschte,
in den Thron
der Erde
eingeschnitzt zu werden
Ich wünschte, mich
Im Herzen
des Meeres
zu verstecken
Ich wünschte,
in die Kehle
des Liedes
zu strömen
Deine Schönheit erschreckt mich,
macht mich rastlos
gibt mir heute nicht zu viel
wenn ich in Deiner Erde bin,
dann umarme mich mit deiner Wärme
ich mache Dich nocheinmal fruchtbar.
Wenn Du mich nicht durch eine Blume entdeckst,
wenn Du mich nicht meinem Gedicht beurteilst,
werde ich Dich an Sonne und Wind verraten.
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Ajsa ZAHIROVIC: geboren in Sarajewo, arbeitet als Journalistin in ihrer Heimatstadt. Schreibt Gedichte sowie Kinderliteratur Mitherausgeberin der "Skylark" (indische Literaturzeitschrift) für Jugoslawien. Mehrere in Serbokroatisch, Englisch, Italienisch usw. veröffentlichten Bände.